Der Name Reinhard Schneider wird den Menschen in und um Mainz herum etwas sagen, anderen eher nicht. Bei dem Namen Werner & Mertz wird es sich ähnlich verhalten. Spricht man aber von Erdal, Emsal, Rorax oder Frosch sieht die Sache anders aus.

Das alles sind nämlich Produkte und Produktpaletten aus dem Hause des traditionsreichen Mainzer Putzmittelherstellers. Inhaber Reinhard Schneider schreibt sich konsequent Nachhaltigkeit auf die Fahnen, legt sich des Öfteren mit den Großen der Branche an wie zum Beispiel Procter & Gamble mit deutschem Sitz in Schwalbach am Taunus.

David kämpft gegen Goliath, insbesondere beim Plastikmüll. Ein gerichtlicher Streit dreht sich um die Frage: Ist Ocean Plastic im Meer schwimmender Müll? Oder sind das Plastikabfälle von Stränden, Flussufern und Seen? Und muss der dann nicht Gewässer- und Uferplastik heißen? Und Schneider will klären lassen, wo überall Mikroplastik enthalten ist. Es geht um Täuschung der Verbraucher und um ihr Vertrauen. Angst jedenfalls hat der Froschkönig nicht. Ende letzten Jahres wurde Reinhard Schneider von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet.

Gastgeberin: Andrea Seeger

Wiederholung eines Gesprächs vom Dezember 2019.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 24.07.2020, 12:05 Uhr.

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