Sophie Rosentreter war Model, Moderatorin, Playmate, Pop-Girlie, MTV-Star, Schauspielerin. Und nun setzt sie sich für an Demenz erkrankte Menschen ein. Mit dem Tod ihrer Oma Ilse veränderte sich das Leben von Sophie Rosentreter radikal.

Sie hatte ihre demente Großmutter gepflegt und im Jahr 2010 die Produktionsfirma "Ilses weite Welt" gegründet. Rosentreter dreht nun Aufklärungsfilme für Pflegende, Erinnerungsfilme für Menschen mit Demenz, hält Vorträge und hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Demenz mit "Leichtigkeit zu begegnen".

"Pflegeleicht" ist eines ihrer Projekte, das sie in Kooperation mit der DAK betreut, es soll Kranken wie Pflegenden helfen, sich aufeinander einzulassen. Pflegende und Angehörige sollen erfahren, wie sie den unterschiedlichen Aspekten der Krankheit begegnen, wie sie die Pflege angemessen gestalten und letztendlich dem Tod begegnen können. Das Engagement von Sophie Rosentreter wurde preisgekrönt. Woher sie die Kraft nimmt, Leichtigkeit in ein schweres Thema zu bringen, erzählt sie im "hr2-Doppelkopf".

Gastgeberin: Ulla Atzert

Weitere Informationen

Buchhinweis:

Gerald Hüther: " Raus aus der Demenz-Falle! Wie es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig zu aktivieren", Arkana-Verlag 2017, Preis: 18,- Euro

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Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 19.02.2020, 12:05 Uhr.

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