Tanja Brühl wird zum Wintersemester 2019/2020 die neue Präsidentin der Technischen Universität Darmstadt. Erfahrungen im Hochschulmanagement sammelte die 50-Jährige schon als Vizepräsidentin der Frankfurter Goethe-Universität.

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Zum Artikel Die Präsidentin der TU Darmstadt, Tanja Brühl, spricht darüber, was heute gute universitäre Lehre ausmacht.

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Und der gute Ruf, der ihr auf diesem Feld vorauseilt, führte dazu, dass der ehemalige hessische SPD-Landesvorsitzende und Fraktionschef im Landtag, Thorsten Schäfer-Gümbel, sie 2018 als potenzielle Wissenschaftsministerin in sein Schattenkabinett holte.

Dabei sah anfangs alles nach einer ganz anders gearteten Karriere für sie aus, einer im Schuldienst. Tanja Brühl studierte Biologie und Sozialkunde auf Lehramt – an ein Gymnasium sollte es gehen. Doch schon 1994, mit ihrer Examensarbeit über den Verlust der Artenvielfalt als Problem der internationalen Beziehungen, stellten sich die Weichen in eine andere Richtung. Nach Stationen in Duisburg und Tübingen ging es zurück nach Frankfurt, wo sie 2007 die Professur für Internationale Institutionen und Friedensprozesse übernahm. Was gar nicht mal so abwegig ist, denn Artenschutz, Entwicklungspolitik, Friedens- und Konfliktforschung sind eng miteinander verzahnt.

Im "hr2-Doppel-Kopf" geht es einerseits um aktuelle Herausforderungen und Strategien der internationalen Umweltpolitik, um Sinn und Unsinn internationaler Abkommen zum Erhalt der Biodiversität und um die Rolle, die Nichtregierungsorganisationen auf diesem Feld spielen können. Andererseits geht es aber auch darum, was heute gute universitäre Lehre ausmacht, und wie Tanja Brühl ihrer neuen Tätigkeit in Darmstadt entgegenblickt.

Gastgeber: Stephan Hübner

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 07.10.2019, 12:05 Uhr.

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