Thomas Jahn ist einer der Gründer des Instituts für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main. Die unabhängige, gemeinnützige Einrichtung betreibt seit 30 Jahren eine Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung, die Natur- und Sozialwissenschaften von vornherein zusammenführt.

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Zum Artikel Der Soziologe Thomas Jahn erzählt über hoffnungsvolle Konzepte und Herausforderungen.

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Das kurz ISOE genannte Institut will ein Think Tank sein, der Entscheidungsgrundlagen für Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft erarbeitet – und das zu Themen wie "Wasserressourcen und Landnutzung", "Biodiversität und Bevölkerung" oder "Energie und Klimaschutz im Alltag".

Thomas Jahn, der im ISOE heute als "Sprecher der Institutsleitung" agiert,  beschäftigt sich dabei schon seit seinen Studientagen mit sozial-ökologischen Gesellschaftskonzepten. Ihn interessieren etwa gesellschaftliche Naturverhältnisse, Ökosystemleistungen und die Entwicklung des Klimas. Den Soziologen treiben aber auch andere Dinge um, kulturelle etwa. So war er von 1976 bis 1981 Mitglied des "Sogenannten Linksradikalen Blasorchesters" – gemeinsam mit den Komponisten Heiner Goebbels und Rolf Riehm, dem Schauspieler Ernst Statzner, der Publizistin Cora Stephan und anderen.

Im "hr2-Doppelkopf" blickt Thomas Jahn auf die Entwicklung und den Wandel einer Forschungsdisziplin zurück, die er selbst mitgeprägt hat, er erzählt von hoffnungsvollen Konzepten und Herausforderungen, Soziales und Ökologie unter einen Hut zu bekommen, und er stellt sich der Frage, ob er sich nicht auch eine Laufbahn als Jazz-Flötist hätte vorstellen können.

Gastgeber: Stephan Hübner

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 27.11.2019, 12:05 Uhr.

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