Als Singer-Songwriter begann er in den 1970er Jahren seine Künstler-Karriere und suchte mit dem letzten "Cowboy aus Gütersloh" die Freiheit irgendwo. Thommie Bayer muss sie gefunden haben, denn auch mit seinen Ölbildern und Aquarellen war er schnell erfolgreich. Das Glück kam dann endgültig, als er Anfang der 1980er Jahre mit dem Schreiben anfing.

Seine Charaktere sind immer auf der Suche nach Liebe, Freiheit, Glück, und manchmal gibt es sogar so eine Art Happy End. Er selbst hat das alles tatsächlich gefunden: im Schreiben, im Leben, in der Kunst. Grade ist ein neuer Roman erschienen, in "Das Glück meiner Mutter" geht es um eine Sohn-Mutter-Beziehung; es geht aber auch wieder um eine Art Liebesgeschichte, und es ist wieder ganz viel Thommie Bayer drin. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Thommie Bayer von der Liebe, dem Leben und warum das in der Fiktion und in der Realität gern in Südeuropa, in Italien oder Südfrankreich stattfindet. Er redet über Alltag und Kunst, über das Schreiben und die Freiheit zwischen den Zeilen und was passiert, wenn sich seine Figuren während des Schreibens selbstständig machen. Und er spricht vor allem über das Glück.

Gastgeberin: Daniella Baumeister

Musiktitel dieser Sendung:
- Francesco de Gregori: Il Canto delle Sirene
- Leonard Cohen: Closing Time
- Altan: The Roseville
- Fabrizio De André: Creuza de Mä

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Buchhinweis:

Thommie Bayer: "Das Glück meiner Mutter", Piper 2021, Preis: 22,- Euro

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Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 19.05.2021, 12:05 Uhr.

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