"Es ist die Pflicht eines Überlebenden, für alle zu reden, die es nicht mehr können." Trude Simonsohn hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, jungen Menschen von Theresienstadt und Auschwitz zu erzählen, und dazu die "Zeitzeugen-Gespräche" an Frankfurter Schulen ins Leben gerufen.

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel "Wir müssen uns klar machen, dass wir alle Vorurteile haben" | Trude Simonsohn erzählt von ihrer Lebensgeschichte

Podcast Doppelkopf
Ende des Audiobeitrags

Sie ist nicht bitter geworden, in vielen Ämtern engagierte sie sich für Frieden und Verständigung, für den Dialog zwischen Juden und Christen, zwischen Israelis und Palästinensern. Und erfuhr dafür im hohen Alter zahlreiche Würdigungen. So wurde sie 2016 zur ersten Ehrenbürgerin Frankfurts ernannt. Wer sie kennenlernen durfte, ist fasziniert von der ihr eigenen Mischung aus Freundlichkeit und Entschiedenheit.

Heute wird Trude Simonsohn 100 Jahre alt. Wir wiederholen an ihrem Geburtstag ein "Doppelkopf"-Gespräch aus dem Jahr 2005. Darin erzählte Trude Simonsohn von ihrer Lebensgeschichte, die sie von Olmütz in Mähren über Auschwitz nach Frankfurt geführt hat.

Gastgeberin: Regina Oehler

Weitere Informationen

Buchhinweis:

Trude Simonsohn mit Elisabeth Abendroth: "Noch ein Glück. Erinnerungen", Wallstein Verlag 2013, Preis: 14,90 Euro

Ende der weiteren Informationen

Wiederholung eines Gesprächs von 2005.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 25.03.2021, 12:05 Uhr.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit