Schon von klein auf singt Uschi Brüning mit Begeisterung – zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit 13 Jahren beschließt sie, als Sängerin berühmt zu werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald.

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Zum Artikel Die Sängerin Uschi Brüning erzählt von ihrer musikalischen Laufbahn.

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Mit den DDR-Jazzgrößen Klaus Lenz später auch mit Günther Fischer und an der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten großen Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden nicht nur ein Paar, sondern auch musikalische Duo-Partner und genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist in der DDR die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker zwangslos zusammen finden können.

Auch nach der Wende kann Uschi Brüning nach ein paar Niederlagen bald wieder Fuß fassen, wenn auch überwiegend im Osten Deutschlands. Da kennt man sie, hier war sie die "Jazzsängerin Nr. 1". Und sie ist froh, dass sie bis heute von Ihrer Musik leben kann. Noch immer steht die 72-Jährige auf der Bühne und wagt auch das ein oder andere Experiment.

Zurzeit ist sie unterwegs mit einem Programm zu Ehren von Manfred Krug, mit dessen Band und seiner Tochter. Außerdem singt sie noch mit Susanne "Popette" Betancor Jazz-Standards und präsentiert mit dem Gitarristen und Pianisten Stefan König "Herzenslieder".

Gastgeberin: Karin Röder

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Buchhinweis:

Uschi Brüning: "So wie ich", Ullstein Verlag 2019, Preis: 20,- Euro

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Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 06.11.2019, 12:05 Uhr.

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