Performancekünstler, Grafiker, bildender Künstler und Glaskünstler – Yvelle Gabriel ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, sowohl in der Kunst als auch im Leben. Familienvater, Reisender, Kunstschaffender – einer, der immer wieder gerne abtaucht in die Stille, ins Kloster, um neue Inspiration zu schöpfen.

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2012 hat Yvelle Gabriel die Glaskunst für sich entdeckt. Zuletzt hat er für den weltweit bisher einzigartigen unterirdischen Friedhof Har HaMenuchot 50 Meter tief unter dem israelischen „Berg der Ruhenden“ in Jerusalem zehn sakral-monumentale Lichtobjekte geschaffen. Drei Meter große Lichtsphären, die in den Gängen dieses unterirdischen Geflechtes gehängt wurden.

Im Jahr davor hat der Künstler die Synagoge im Sheba Medical Center bei Tel Aviv mit einem Thora-Schrein und mehreren Glasfenstern gestaltet.

Yvelle Gabriel wurde 1969 als Boris Alexander Kehl in Mainz geboren. Nach seiner Ausbildung zum Grafiker hat er mit Freunden ein sehr erfolgreiches Grafikstudio eröffnet. Dann kam die für viele überraschende Entscheidung, dies alles hinter sich zu lassen und als freischaffender Künstler zu arbeiten, auf Lanzarote, in Neuseeland, in der Vulkaneifel, heute ist er mit seiner Familie in der Nähe von Weilburg zu Hause.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt er, welches ungewöhnliche Erlebnis ihn dazu veranlasst hat, sein Leben dramatisch zu verändern, wie beeindruckend es war, teilweise allein in den unterirdischen Gängen des Har HaMenuchot Friedhofs zu arbeiten und wie es ihm überhaupt gelungen ist, diesen außergewöhnlichen Auftrag zu bekommen.

Gastgeberin: Christiane Hillebrand

Musiktitel dieser Sendung:
- Marius Furche: Waterstreet
- Yvarius: Wir kommen alle an
- MO (Moritz Riffel) (voc.), Marius Furche (Piano): Surrounded

Wiederholung eines Gesprächs vom September 2020.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 01.07.2021, 12:05 Uhr.