Im letzten Jahr erschien Zoë Becks mittlerweile mehrfach ausgezeichneter Thriller "Paradise City", der in der Zukunft in ungefähr 100 Jahren in einem nach mehreren Pandemien politisch und gesellschaftlich umgestalteten Deutschland spielt. Das Erstaunliche ist, dass die Autorin das Manuskript vor der Coronakrise fertiggestellt hatte.

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In ihrem Buch greift sie viele der aufgrund der Coronapandemie und jüngster Umweltkatastrophen derzeit intensiv diskutierten Themen auf und denkt sie konsequent weiter: Gesundheits-Apps, Arbeitszeitmodelle und klimaneutrale Fortbewegungsmittel.

Im "hr2-Doppelkopf"“ erzählt Zoë Beck auch von ihrer Arbeit als Übersetzerin und Synchronregisseurin und von den Gründen, weshalb sie sich trotz ihres Talents gegen eine Karriere als Pianistin entschieden hat. Und sie berichtet, wie sie mit ihrer depressiven Erkrankung umgeht, über die sie in diesem Frühjahr ein kleines, aber schwergewichtiges Buch geschrieben hat.

Gastgeber: Thomas Plaul

Musiktitel dieser Sendung:
- Sharon van Etten: No One's Easy To Live 
- PJ Harvey: The Community of Hope
- Adrianne Lenker: Symbol

Weitere Informationen

Buchhinweise:

Zoë Beck: "Paradise City", Suhrkamp 2020, Preis: 16,- Euro
Zoë Beck: "Depression", Reclam 2021, Preis: 10,- Euro

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Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 27.08.2021, 12:05 Uhr.