Seit November steht Carola Lentz an der Spitze des Goethe-Instituts und muss Deutschland weltweit von seiner besten Seite zeigen. Dabei wäre sie einst fast am Theater gelandet. Doch sie entschied sich anders, studierte, wurde promoviert, habilitierte sich, wurde Forscherin aus Leidenschaft. Nun bekleidet sie – im Ehrenamt – die Position der Präsidentin des Goethe-Instituts.

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Zum Artikel "In Ghana bin ich Häuptling" | Ethnologin Carola Lentz über Kolonialismus

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Sie steht damit an der Spitze von 157 Institutionen in 98 Ländern. Und sie hat die Welt nicht nur erforscht, sondern auch gesehen: fast zwei Jahrzehnte war sie Professorin für Ethnologie am Institut für Ethnologie und Afrikastudien an der Universität Mainz, seit einem Jahr hat sie eine Seniorforschungsprofessur dort inne. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Familiengeschichte, Erinnerungskultur und Kolonialismus und hat eine besondere Beziehung zu Ghana. Dort hat sie Familie – bei ihrem ersten Aufenthalt wurde sie adoptiert, da war sie Anfang 30. Inzwischen wurde sie in den Rang eines Häuptlings erhoben.

Gastgeberin: Andrea Seeger

Musiktitel dieser Sendung:
- Johann Sebastian Bach: Wohltemperiertes Klavier, Teil I; Nr. 3 (BWV 848), Cis-Dur / Swjatoslav Richter
- Robert Schumann: Liederkreis op. 30 nach Joseph von Eichendorff, No. 10, "Zwielicht“ / Christian Gerhaher, Gerold Huber (Klavier)
- Emmanuel Tettey: Ghana Freedom / E. T. Mensah & Tempos

Wiederholung eines Gesprächs vom Juli dieses Jahres.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 28.12.2020, 12:05 Uhr.

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