Sie ist Schriftstellerin aus Leidenschaft und Theater-Regisseurin aus Überzeugung. Sie hat an den unterschiedlichsten Theatern inszeniert und grade ein Libretto geschrieben - Berlin Alexanderplatz als Oper ist ihr nächstes großes Theaterprojekt.

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Zum Artikel Worte müssen ganz genau gewählt werden, weil sie Macht haben" | Christiane Neudecker ist das Schreiben wichtig

Podcast Doppelkopf
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In ihren Theaterarbeiten stellt Christiane Neudecker oft Verbindungen her zwischen Kultur, Kunst und Wissenschaft. Wenn sie schreibt - Kurzgeschichten, Erzählungen und Romane - thematisiert sie gern Abgründe, Seelenzustände und Ängste. Zwischen den Zeilen und in Worten lässt sie gern Atmosphären entstehen, gern auch unheimliche. In ihrem aktuellen Roman "Der Gott der Stadt" steht am Anfang der Tod und der Schriftsteller Georg Heym, der 1912 beim Schlittschuhlaufen ertrank. Aber genauso wichtig ist darin auch eine berühmte Schauspielschule samt Schülern und Lehrern im Nachwende-Berlin. Ein großer Roman, im wahrsten Sinne des Wortes, fast 700 Seiten lang, der im Frühjahr erschienen ist und auch von Corona - fast verschluckt - wurde.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Christiane Neudecker, was beim Schreiben wichtig ist, warum die Sprache genauso wichtig ist wie der Inhalt, was sie an Georg Heym fasziniert, warum Bühne und Schreibtisch nicht zu trennen sind und warum ein Leben ohne Schreiben für sie undenkbar ist.

Gastgeberin: Daniella Baumeister

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Buchhinweis:

Christiane Neudecker: "Der Gott der Stadt", Luchterhand 2020, Preis: 24,- Euro

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Musiktitel dieser Sendung:
- April Smith and the Great Picture Show: Terrible Things
- Henning Wehland: Tanz um Dein Leben
- Portugal. The Man: Feel It Still
- Madcon: Beggin'

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 20.10.2020, 12:05 Uhr.

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