Musik bestimmt das Leben von Christoph Poppen. Als Geiger gründete er schon als Jugendlicher sein erstes Streichquartett, aus dem später das höchst erfolgreiche Cherubini-Quartett erwuchs. Der Meisterschüler von Nathan Milstein entdeckte bald ein weiteres faszinierendes Feld: das Dirigieren. Heute wird Christoph Poppen 65 Jahre alt.

Als Geiger und als Dirigent gefragt ist Christoph Poppen heute gleichermaßen gefragt. Er war Chefdirigent u.a. des Münchner Kammerorchesters sowie der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, ist der "Principal Guest Conductor" der Hongkong Sinfonietta, unterrichtet als Hochschulprofessor und hat vor ein paar Jahren ein internationales Musikfestival im portugiesischen Städtchen Marvão gegründet. "Musik verbindet", so das Credo des rührigen Musikers, der fest an die Kraft der Musik glaubt, da sie jenseits aller Sprachbarrieren die Menschen immer weiter zu einer großen Gemeinschaft zusammenwachsen lassen kann. Über seinen Werdegang, seine Projekte und seine Liebe zur Musik erzählte Christoph Poppen im "hr2-Doppelkopf", bei dem er 2018 zu Gast war.

Gastgeberin: Angelika Bierbaum

Musiktitel dieser Sendung:
- Camille Saint-Saens: Violinkonzert Nr. 3 h-moll op. 61, Anfang 3. Satz / Solist: Nathan Milstein; Pittsburgh Symphony Orchestra, Leitung: William Steinberg
- J.S. Bach: Ciaccona aus der Partita d-moll BWV 1004 (Auschnitt) / Christoph Poppen, Barockvioline, Hilliard Ensemble
- Giacomo Puccini: "Oh Mio babbino Caro", Arie aus der Oper Gianni Schicchi / Juliane Banse, Sopran; Deutsche Radio Philharmonie, Leitung: Christoph Poppen
- J.S. Bach / Bearb: Myra Hesse: "Jesu bleibet meine Freude", Choral aus der Kantate "Herz und Mund und Tat und Leben" BWV 147 /
Dinu Lipatti, Klavier

Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Wiederholung eines Gesprächs von 2018.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 09.03.2021, 12:05 Uhr.

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