Hobbies hat er keine. Claus Netuschil arbeitet und lebt für seine Kunst und seine Künstler. Mit einem grüngestrichenen Fahrrad pendelt er zwischen seiner Galerie und dem Kunst-Archiv Darmstadt hin und her. Vor über 40 Jahren eröffnet, veranstaltet er in den Räumen seiner Galerie regelmäßig Lesungen und Konzerte. Im Sommer stehen die Türen hier weit offen, Schwellenangst braucht man keine zu haben.

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Zum Artikel "Kunst ist einfach meine Lebensentscheidung gewesen" | Claus Netuschil spricht u. a. über seine Ausstellungen

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Für Claus Netuschil steht der Kontakt und Austausch mit Menschen im Vordergrund. Auch das von ihm gegründete Kunst-Archiv ist kein trockener und verstaubter Ort, sondern ein lebendiges Kunst- und Kulturzentrum: Archiv, Bibliothek, Ausstellungsraum und Sammlung in einem. Gemeinsam mit Gleichgesinnten hat Claus Netuschil diesen Ort 1984 gegründet, um Informationen über Darmstädter Künstler zu sammeln, zu verwahren und zugänglich zu machen. Sein Ziel ist es, die gesamte Darmstädter Kunstgeschichte hier abzubilden.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Claus Netuschil von "seinem Lebenskünstler", dem farbenblinden Karl Thylmann, und von seiner Sammelleidenschaft, die zu 1000 prallgefüllten Ordnern an Material über Darmstädter Künstler führte, den vergessenen und übersehenen Künstlern, denen er Ausstellungen widmet. Und er gibt auch preis, warum er es nie geschafft hat, seinen Führerschein zu machen.

Gastgeberin: Stefanie Blumenbecker

Musiktitel dieser Sendung:
- Antonín Dvořák: Streichquartett Nr. 12 F-Dur, op. 96, 1. Satz (Allegro ma non troppo) / Quatuor Modigliani
- Zoltán Kodály: Sonata, op. 8 (für Violoncello solo) / Matt Haimovitz
- Sergei Prokofjew: Symphony Nr. 1 in D-Major Opus 25 ("Classical Symphony"), 1. Satz: Allegro / Chamber Orchestra of Europe, Ltg.: Claudio Abbado
- Keith Jarrett: Köln, January 24, 1975 (Part 1)

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 15.02.2021, 12:05 Uhr.

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