Professor Dietrich Grönemeyer ist Radiologe und Gründer des Instituts für Mikrotherapie in Bochum. Bis zu seiner Emeritierung 2012 war er Inhaber des Lehrstuhls für Radiologie und des weltweit einzigen Lehrstuhls für Mikrotherapie an der Universität Witten/Herdecke. Doch die Schulmedizin ist für ihn nicht das Allheilmittel schlechthin: "Meine Version ist eine Weltmedizin, in der sich traditionelle und moderne Medizin zu einem neuen Ganzen verbinden".

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Seit Jahrzehnten widmet sich Grönemeyer der Frage, wie alternative Heilmethoden unsere Schulmedizin bereichern können. Dafür ist er um die ganze Welt gereist und hat Heiler und Schamanen gebeten, ihr jahrtausendealtes Wissen mit ihm zu teilen: Von Kräutermedizin über Meditation bis hin zur traditionellen chinesischen Heilkunst. Er war auf dem afrikanischen Kontinent, in Tibet, Brasilien, Australien, Korea und in vielen anderen Ländern. Sein Wissen nutzt Grönemeyer jetzt, um wesentliche Fragen zu beantworten: Wie kann Meditation den Herzrhythmus regulieren? Werden Menschen durch Handauflegen gesund? Warum funktionieren Akupunktur und Ayurveda?

Als Grenzgänger zählt Grönemeyer zu den entschiedenen Verfechtern einer Medizin zwischen Hightech und Naturheilkunde. Von seinem Lebensprojekt erzählt er heute im "hr2-Doppelkopf".

Gastgeberin: Karin Röder

Musiktitel dieser Sendung:
- Cat Stevens: Morning Has Broken
- Nina Simone: My Baby Just Cares For Me
- Johann Sebastian Bach: Air Daniel Hope (Geige) und Georg Breinschmid (Bass)

Wiederholung eines Gesprächs vom März dieses Jahres.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 20.08.2020, 12:05 Uhr.

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