Eckhard Henscheids Name steht wie kaum ein anderer für Witz, Komik und Satire. Zwar hat Henscheid, Jahrgang 1941, auch große und dicke Romane geschrieben, zum Beispiel den in Frankfurt spielenden Schlüsselroman "Die Vollidioten". Doch berühmt, ja berüchtigt ist er für seine kurzen Werke, für Glossen, Persiflagen und Polemiken. Heute ist sein 80. Geburtstag.

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel *Betrunkenheit ist strukturbildend* | Schriftsteller Eckhard Henscheid im Gespräch

Podcast Doppelkopf
Ende des Audiobeitrags

Seine Lieblingsfeinde attackiert Henscheid scharf und unerbittlich, mit der gleichen Intensität pflegt er aber auch seine Liebhabereien, z.B. die Musik. Wie aus dem kleinen katholischen Provinzbuben der Oberspaßmacher der Nation und ein Komik-Klassiker mit eigener Werkausgabe wurde, das streift der Schriftsteller im "hr2-Doppelkopf"-Gespräch von 2014, in dem damals vor allem "Die Vollidioten" im Mittelpunkt standen. Denn 2014 würdigte das Lesefest "Frankfurt liest ein Buch" seinen Schlüsselroman. Der ehemalige Titanic-Redakteur erzählt darin von einer Gruppe linker Intellektueller, ihren privaten Katastrophen und legendären Besäufnissen.

Gastgeberin: Rosemarie Tuchelt

Musiktitel dieser Sendung:
- Giacomo Puccini: O mio babbino caro / Anna Netrebko
- Giacomo Puccini: Hai ben ragione / José Cura
- Francesco Paolo Tosti: L'alba separa dalla luce l'ombra / Carlo Bergonzi, Gabriele d'Annunzio (Text)

Bearbeitete Wiederholung eines Gesprächs von 2014.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 14.09.2021, 12:05 Uhr.