Erika Lützner-Lay begleitet Menschen. Schon seit Jahrzehnten. Ratsuchende Menschen, die sich in Krisen und Umbrüchen befinden. Paare, Familien, Einzelklienten. Ein Auslöser für ihr "Gewordensein", wie sie es nennt, ist ihr eigenes Trauma als Kriegskind. Erfahrungen, die derzeit auch die Menschen in der Ukraine verarbeiten müssen.

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"Ich bin eine Masche im großen Lebensnetz" | Erika Lützner-Lay über therapeutische Arbeit

Erika Lützner-Lay
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Bei einem Bombenangriff im letzten Kriegsmonat 1945 hat die damals 8 Jährige ihre Mutter verloren. Dieses Trauma begreift sie heute als Initiation für ihre Entwicklung und ihren Lebensweg: Seit 35 Jahren betreibt Erika Lützner-Lay eine eigene Praxis in Schwalbach am Taunus, als systemische Therapeutin, die in ihren Beratungen, Sitzungen und Fortbildungs-Seminaren Erkenntnisse aus der Hirnforschung einbindet wie auch tiefenpsychologische Körper-Psychotherapie:

Warum der Körper tiefere Wahrheiten kennt und wie diese in der therapeutischen Arbeit helfen können. Und was für ein beglückender Prozess diese lebendige, resonanzorientierte Begleitung von Menschen für sie ist, erzählt Erika Lützner Lay im "hr2 Doppelkopf".

Gastgeberin: Corinna Tertel

Musiktitel dieser Sendung:
- Bassa: Locomotive
- Johann Sebastian Bach: Orchestersuite (Ouvertüre) Nr. 3 D-Dur, BWV 1068 / Freiburger Barockorchester, Ltg.: Gottfried von der Goltz
- Gianmaria Testa: Come le onde del mare
- Joaquin Rodrigo: Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester, 2. Satz, Adagio / Milos Karadaglic, London Philharmonic Orchestra, Ltg. Yannick Nezet-Seguin

Wiederholung eines Gesprächs vom Oktober 2021.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 26.04.2022, 12:05 Uhr.