19 Stufen mitten in Frankfurt führen direkt ins Paradies - ins Jazz-Paradies. Seit über 60 Jahren ist dieser Keller Mekka für JazzmusikerInnen und ihr Publikum. Seit über 30 Jahren war Eugen Hahn der "Jazz-Kellermeister", er führte den Jazzkeller mit Liebe, Leidenschaft und jedem Cent, den er auftreiben konnte. Im Dezember starb Eugen Hahn.

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Selbst Corona konnte ihn nicht stoppen, mit einem aufwändigen, nicht minder liebevollen Hygienekonzept schaffte es Eugen Hahn, weiterhin Konzerte vor Publikum durchzuführen, als das dann auch verboten war, gab es jeden Abend Musik im Internet, live aus dem Keller. Hunderte von großen und unbekannten MusikerInnen sind hier gewesen, weltberühmte und noch unbekannte, ganz egal, sie wurden genau wie jede(r) einzelne im Publikum begeistert empfangen.

"In dieser Kulturinsel", sagte Eugen Hahn, "sind wir alle eine große Familie. Die Musiker und ihr Publikum. Die lassen mich nicht in Rente gehen". Kurz vor Weihnachten ist Eugen Hahn nach kurzer schwerer Krankheit ganz plötzlich gestorben.

Wir wiederholen ein "Doppelkopf"-Gespräch aus der Reihe "70 Jahre Jazz in Hessen", in dem Eugen Hahn erzählt, wie wichtig der Keller war und ist, für den Jazz in Hessen und der Welt. Und er erzählt vor allem Jazzgeschichten, die so leidenschaftlich sind wie die Musik, die man hört, wenn man die 19 Stufen hinabgestiegen ist.

Gastgeberin: Daniella Baumeister

Musiktitel dieser Sendung:
- Dizzy Gillespie: Birk‘s Works
- Lou Donaldson: Just a Dream on My Mind
- Tony Lakatos: Cat - Kiss
- Clark Terry: Tee Pee Time

Wiederholung eines Gesprächs von 2015.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 09.02.2021, 12:05 Uhr.

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