Joseph Beuys, der Skandalkünstler mit der Fett-Ecke und dem toten Hasen, wäre heute 100 Jahre alt geworden. Was wollte er eigentlich mit dem Fett, warum wurde er in den 60er Jahren so berühmt, und weshalb hat es ihn in die Politik gezogen?

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Zum Artikel "Beuys bringt uns als Betrachter in eine Druck-Situation" | Gabriele Mackert u.a. über Joseph Beuys

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Fragen wie diese versucht Gabriele Mackert heute im "hr2-Doppelkopf" zu klären. Sie ist Kustodin am Hessischen Landesmuseum Darmstadt für die Kunst vom 19. bis 21. Jahrhundert und unter anderem zuständig für den Block Beuys. Sie erzählt wie das Darmstädter Kunst-Kraftwerk 1970 von Joseph Beuys selbst eingerichtet wurde und wie es dazu kam. Welche Aktualität haben diese Installationen noch heute?

Joseph Beuys im Hessischen Landesmuseum Darmstadt, 1970

Durch seine spektakulären Aktionen und Schlagworte wurde Joseph Beuys zum Medienphänomen und polarisiert bis heute. Für Gabriele Mackert ist sein berühmter Satz "Jeder Mensch ist ein Künstler" eine Hommage an die Menschen. Sie bewundert Beuys' Selbstbewusstsein und seine Selbstermächtigung als Künstler; ein Systemsprenger sei er gewesen. An der selbstgewählten Rolle als Überlebender und Opfer des Krieges sei jedoch einiges kritikwürdig. Was würde Gabriele Mackert den "Jupp vom Niederrhein" gerne einmal fragen, und was würde sie ihm zum 100. Geburtstag schenken?

Gastgeberin: Stefanie Blumenbecker

Musiktitel dieser Sendung:
- Erik Satie: Vexations (cont.) (für Klavier) / Steffen Schleiermacher
- Ton Steine Scherben: Macht kaputt, was euch kaputt macht
- Lou Reed & John Cale: Style It Takes
- PJ Harvey: One Line

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 12.05.2021, 12:05 Uhr.

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