Die Themen, die Heino Stöver seit gut 40 Jahren interessieren, kommen aus allen Bereichen der Suchtforschung: So setzt er sich für Verbraucherschutz-Bestimmungen und gesetzliche Regelungen bei E-Zigaretten ein und gab den ersten wissenschaftlichen Sammelband heraus, der deren Geschichte, Verbreitung, Konsum und Gefährlichkeit aufarbeitet. Und geht es um Themen wie "Gesundheit im Gefängnis", "HIV/AIDS, Hepatitis C und Drogenkonsum" oder "Gesundheit für marginalisierte Menschen", begegnet man Heino Stöver ebenfalls auf nationalem wie auf internationalem Parkett.

Der Sozialwissenschaftler Heino Stöver ist das, was man einen "Leuchtturmprofessor" nennt. Der malerische Begriff steht für Wissenschaftler*innen, die in einer besonders positiven, nachhaltigen Weise das Bild ihrer Hochschule prägen – in dem Fall der FRA-UAS, der Frankfurt University of Applied Sciences. Dort wirkt Stöver seit 2009, als Professor für sozialwissenschaftliche Suchtforschung und als geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung Frankfurt.

Wie hat sich die deutsche Drogenpolitik in den letzten Jahrzehnten entwickelt – auf kommunaler, Landes- und Bundesebene? Wie sollte sich der öffentliche Umgang mit Süchten gestalten? Wo liegen die aktuellen Herausforderungen für Wissenschaft und Praxis? Wie führt man Nachwuchsforscher*innen am besten an dieses ebenso sensible wie wichtige Thema heran? Fragen wie diesen stellt sich Heino Stöver beim Gespräch im "hr2-Doppel-Kopf".

Gastgeber: Stephan Hübner

Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Wiederholung eines Gesprächs vom November 2020.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 06.07.2021, 12:05 Uhr.

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