Der Heidelberger Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte Henry Keazor hat sich mit der Geschichte der Kunstfälschung beschäftigt. Wenn das Wort "Kunstfälschung" fällt, denkt der Laie zunächst vielleicht an Wolfgang Beltracchi, den Fälscher-Hippie, der Museen und Kunstexperten mit seinen selbstgemalten Expressionisten hereingelegt hat.

Henry Keazor hat ein Buch geschrieben, das geeignet ist, jede naive Ehrfurcht gegenüber gewissen Museumsbeständen zu erschüttern. "Täuschend echt! Eine Geschichte der Kunstfälschung" führt ein in das labyrinthische Universum von Tätern, Mitwissern, Experten und bizarren Fälscherpersönlichkeiten. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Henry Keazor, wie und ob man die Echtheit von Kunstwerken erkennen kann.

Gastgeber: Rudolf Schmitz

Musiktitel dieser Sendung:
- Esther & Abi Ofarim - Morning of my Life
- Barry Gray - Space: 1999 Main Theme
- The Boyd Neel String Orchestra, Ltg.: Benjamin Britten -
Serenade , op. 31 (für Tenor, Horn und Streicher), Nocturne
Maestoso
- Janelle Monáe - Dance oder Die

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Buchhinweis:

Henry Keazor: "Täuschend echt! Eine Geschichte der Kunstfälschung", Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), Sonderausgabe der Ausgabe 2015 (1. März 2018), Preis: 24,95 Euro

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Wiederholung eines Gesprächs von 2016.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 06.08.2020, 12:05 Uhr.

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