Jens Mühling ist Reiseschriftsteller, Journalist und ein Kenner Osteuropas. Über seine Reisen nach Russland und in die Ukraine hat er erfolgreiche Bücher geschrieben. In seinem aktuellen Buch "Schwere See" schildert er eine Reise, die er im Jahr 2018 um das Schwarze Meer herum gemacht hat und zeichnet das Portrait einer multinational und multiethnisch geprägten Landschaft und seiner Menschen, die in Deutschland nicht sehr bekannt sind.

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Zum Artikel "Am Schwarzen Meer gehören viele kleine Völker nirgendwo dazu" | Jens Mühling reiste um das Schwarze Meer herum

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Vor allem interessiert er sich für kleine Volksgruppen, die nicht recht in den Rahmen der Nationalstaaten passen wollen, seien es die Mescheten (georgische Türken), die Zalker (Griechen aus Georgien, die Türkisch sprechen) oder die Lipowaner (altgläubige Russen im rumänischen Donaudelta).

Jens Mühling

Jens Mühling erzählt aber auch von der Argonautensage, die mit dem Schwarzen Meer verbunden ist, und beschreibt die politischen Konfliktlinien auf der von Russland annektierten Krim und dem von Georgien abgespaltenen Abchasien.    

Gastgeber: Jochen Rack

Musiktitel dieser Sendung:
- Leonid Utesov: U Chjornogo Morja
- 5'Nizza: морячок
- Birsen Tezer: Istanbul

Weitere Informationen

Buchhinweis:

Jens Mühling: "Schwere See. Eine Reise um das Schwarze Meer", Rowohlt 2020, Preis: 22,- Euro

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Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 03.05.2021, 12:05 Uhr.

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