Jürgen Heimbach ist Krimiautor, 2020 mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet, aber er ist auch Redakteur der Sendung "Kulturzeit" bei 3sat, hat am Theater gespielt und Regie geführt , eine Theatergruppe begründet, ein Festival ins Leben gerufen und war Mitglied einer Künstlergruppe.

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Zum Artikel "Ich bin vom Mythos der Fremdenlegion fasziniert" | Jürgen Heimbach hat "Die Rote Hand" geschrieben

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Für unsere hessischen Hörerinnen und Hörer ist vielleicht besonders interessant, dass sein Krimi "Die Rote Hand" in Frankfurt spielt. Und zwar in den 1950er Jahren. Der Titel klingt nach Edgar Wallace oder Agatha Christie, aber es geht um etwas ganz anderes. Die "Rote Hand" war eine Außenstelle des französischen Geheimdienstes. Dass der in Deutschland aktiv war, ist ein recht unbekanntes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte. Wer weiß heute noch, dass Frankfurter Zeitungen Ende der 1950er Jahre tatsächlich von erschossenen Waffenhändlern berichteten, die von der "Roten Hand" hingerichtet wurden, weil sie die algerische Befreiungsbewegung mit Waffen beliefern wollten. Viel Stoff, um daraus einen Krimi zu machen. Im "hr2-Doppelkopf" werden heute Wahrheit und Fiktion auseinander sortiert.

Gastgeberin: Ursula May

Musiktitel dieser Sendung:
- Edith Piaff: Mon légionnaire
- Townes van Zandt: Pancho and Lefty
- Inge Brandenburg: Lover Man
- Calexico: Algiers

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Buchhinweis:

Jürgen Heimbach: "Die Rote Hand", weissbooks 2019, Preis: 22,- Euro

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Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 02.03.2021, 12:05 Uhr.