"Ich bin, wie ich bin" – seit Jean-Paul Sartre sie vor mehr als 70 Jahren entdeckte, stand die Grande Dame des Chansons unentwegt auf der Bühne. 1927 in Montpellier geboren, fand Juliette Gréco nach dem Krieg in den Pariser Künstlerkellern von Saint-Germain des Prés ihre neue Heimat. Dichter und Musiker wie Jacques Prévert, Jacques Brel oder Serge Gainsbourg gehörten zu ihrem Kreis und schrieben für sie Chansons, mit denen "die Gréco" berühmt wurde.

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Doch auch nach ihrer eigenen künstlerischen Hochzeit wurde sie noch von jüngeren Musikergenerationen geschätzt. Die Jungstars der französischen Nouvelle-Chanson-Szene bezogen sich auf sie. 2015, im Alter von 88 Jahren, trat Juliette Gréco zum letzten Mal auf. Im September starb sie im Alter von 93 Jahren.

Im "hr2-Doppelkopf" war sie 2005 zu Gast. Damals ging es natürlich ums Chanson und die Pariser Bohème, um frivole Poesie und Mutterpflichten, aber auch um den Existenzialismus und die Kunst des Alterns.

Gastgeberin: Adelheid Kleine

Musiktitel dieser Sendung:
- Juliette Gréco: Si tu t'imagines // Déshabillez-moi // On n'oublie rien // Adieu Bohème // Couvre feu
- Miles Davis / Marcus Miller: Siesta

Wiederholung eines Gesprächs von 2005.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 28.10.2020, 12:05 Uhr.

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