Nicht nur Beethoven feiert in diesem Jahr 250. Geburtstag, sondern auch Friedrich Hölderlin. Sein Werk wurde seither von nahezu allen politischen Lagern und den unterschiedlichsten Denkern in Beschlag genommen. Der Schriftsteller Karl-Heinz Ott hat über Hölderlin und die Vereinnahmung seiner Dichtung durch die Nachwelt in seinem Buch "Hölderlins Geister" nachgedacht…

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Zum Artikel "Hölderlin wollte die Welt wieder sinnlich machen" | Schriftsteller Karl-Heinz Ott über Friedrich Hölderlin

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Von den Nationalsozialisten bis zur linken Studentenbewegung, von Martin Heidegger bis Peter Weiß – alle haben Friedrich Hölderlin in ihre Dienste genommen. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Karl-Heinz Ott von dieser Vereinnahmung und auch von der Bedeutung der (Sprach-)Musik für das Werk des schwäbischen Dichters von Weltrang. Und was Hölderlin für sein eigenes schriftstellerisches Schaffen bedeutet, das Romane, Essays und Bühnenwerke umfasst – davon erzählt er natürlich auch.

Gastgeber: Thomas Plaul

Musiktitel dieser Sendung:
- Ludwig van Beethoven: Bagatelle Nr. 5 in C-Dur, Op. 33
- Trad.: Sønderho Bridal Trilogy – Part III
- Franz Schubert: Three Piano Pieces D 946, 2.Stück in Es-Dur

Wiederholung eines Gesprächs vom März dieses Jahres.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 11.09.2020, 12:05 Uhr.

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