Der Österreicher Karl-Markus Gauß ist Autor zahlreicher Reisebücher, Kolumnist und Herausgeber der Literaturzeitschrift "Literatur und Kritik". In seinem Buch "Zwanzig Lewa oder tot" beschreibt er Reisen nach Moldawien, Serbien, Kroatien und Bulgarien. Als Österreicher mit donauschwäbischen Wurzeln hat er ein besonderes Verständnis für die Situation ethnischer und nationaler Minderheiten, die er in seinen Büchern zu Wort kommen lässt. Als Herausgeber der Zeitschrift "Literatur und Kritik" versucht er auch die kleinen Literaturen osteuropäischer Länder bekannt zu machen.

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"Ich bin ein Reisender mit einem festen Mittelpunkt." | Schriftsteller Karl-Markus Gauß erzählt über seine Reisen

Karl-Markus Gauß
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Für sein jüngstes Buch "Die unaufhörliche Wanderung: Reportagen" wird Karl-Markus Gauß in diesem Jahr mit dem Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2022 ausgezeichnet. Der Preis wird ihm am 16. März 2022 in der Leipziger Nikolaikirche verliehen. In einem Gespräch in der Sendung "hr2-Doppelkopf" erzählt der österreichische Schriftsteller über seine Reisen und warnt vor dem „Gift des Nationalismus“ in der von ihm bereisten Region.

Gastgeber: Jochen Rack

Musikinhalt dieser Sendung:
Heinrich Ignaz Franz Biber: Rosenkranzsonate I, 1. Satz: Präludium / John Holloway, Tragicomedia
Franz Schubert: Abschied, D 957 Nr. 7 / Franui
Peter N. Gruber: Ein ferner Garten / Frozen Fritz4 & Peter N. Gruber

Wiederholung eines Gesprächs von 2017.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 15.03.2022, 12:05 Uhr.