Der Darmstädter Schriftsteller Kurt Drawert, 1956 geboren, passt in keine Genre-Schublade. Sein Werk umfasst Lyrik, Romane, Theaterstücke und Essays und wurde vielfach ausgezeichnet. Er ist aber auch ein großer Literaturförderer, leitet das "Zentrum für junge Literatur". 2020 wurde er mit dem Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis ausgezeichnet. Heute wird er 65 Jahre alt.

Drawert wuchs in Dresden auf und zog nach der Wende von Leipzig nach Bremen. Seit 1996 ist er ein bekennender Wahl-Darmstädter und leitet dort das "Zentrum für junge Literatur".

Über zwanzig Titel hat Kurt Drawert seit 1987 veröffentlicht, Romane, viele Essay- und Lyrik-Bände und einige Stücke. Leicht konsumierbar sind sie nicht, Drawert fordert von sich und seinen Lesern volle Konzentration. Das gilt nicht nur für die hoch reflektiert geschriebenen Essays, sondern auch für seine Romane. Im Zentrum von Kurt Drawerts Werk steht seine Lyrik und sein stetes Nachdenken über die Bedingungen und Techniken des Schreibens. 2013 war der Autor im "hr2-Doppelkopf" zu Gast und sprach über seine mit "großer Hoffnungslosigkeit" verbundene Jugend, sein Leben in Darmstadt, das er für einen der besten Orte für die Literatur hält, sein Schreiben und seine Literatur.

Gastgeberin: Sylvia Schwab

Musiktitel dieser Sendung:
- Emerson, Lake & Palmer: Take A Pebble
- Franz Schubert: Die Winterreise, "Gute Nacht" / Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore
- Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice, "What Is Life To Me Without Thee" / Kathleen Ferrier & Gerald Moore
- Regina Spector: On The Radio

Weitere Informationen

Buchhinweis:

Kurt Drawert: "Dresden. Die zweite Zeit". Roman, C.H.Beck 2020, Preis: 22,- Euro

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Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Wiederholung eines Gesprächs von 2013.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 15.03.2021, 12:05 Uhr.

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