Am 24. Mai wird Bob Dylan 80 Jahre alt. Seine Never Ending Tour rund um den Globus wurde von Corona einstweilen gestoppt. Nicht zu stoppen sind dagegen die "Dylanologen". Zum runden Geburtstag des Nobelpreisträgers wird die Dylan-Forschung um jede Menge neue Bücher bereichert. Einer der führenden deutschsprachigen Dylanologen ist der Musikjournalist Maik Brüggemeyer.

Maik Brüggemeyer

Der langjährige Redakteur des Rolling Stone geht eher literarisch als wissenschaftlich vor. "Look Out Kid" heißt das Buch, das er Dylan zum Geburtstag schenkt. Untertitel: "Bob Dylans Lieder, unsere Geschichten". Da erzählen rund zwei Dutzend Autoren und Autorinnen ihre ganz persönlichen Dylan-Stories. Musikerinnen wie Christiane Rösinger oder Bernadette La Hengst würdigen Dylans Dichtkunst, schweigen aber nicht darüber, dass Frauen in seinen Liedern nicht immer gut wegkommen. Die Schriftsteller Frank Schulz, Benedict Wells oder Tom Kummer balancieren elegant zwischen Fakt und Fiktion. Stella Sommer schreibt Dylans "Song To Woody" weiter, Judith Holofernes schickt ein geheimnisvolles Paket.

Im "hr2-Doppelkopf" spricht Maik Brüggemeyer über sein Buch, seine Lieblingssongs und darüber, wie Dylan den Beatles das Kiffen beigebracht hat. Apropos Beatles: In diesem Frühling macht sich Brüggemeyer selbst Konkurrenz. Zeitgleich zu "Look Out Kid" erscheint "Schöner kann es gar nicht sein", eine überarbeitete Sammlung seiner Texte über die Fab Four.

Gastgeber: Klaus Walter

Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 21.05.2021, 12:05 Uhr.

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