Die Klimakrise als einen medizinischen Notfall zu betrachten, hilft weiter, und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht. Davon ist Dr. Martin Herrmann, Arzt und Vorsitzender von KLUG e. V., der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit, überzeugt. Wenn ein Patient in einer Krise ist, wissen Ärztinnen und Ärzte, dass sie keine Zeit verlieren dürfen, dass sie rasch und entschlossen handeln müssen. In der Klimakrise, sagt Herrmann, haben wir kein Forschungsdefizit, wir haben ein Handlungsdefizit.

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Zum Artikel "Es braucht Ruhe und Besinnung, um gut zu handeln" | Der Arzt Marin Herrmann spricht über die Klimakrise

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Der Klimawandel stellt heute die größte Bedrohung für unsere Gesundheit dar, darüber sind sich Fachleute einig. Und es ist unser ungesunder Lebensstil, der zur Biodiversitäts- und Klimakrise führt. Die Therapie, die es jetzt entschlossen anzuwenden gilt, ist nicht schmerzhaft, sagt Martin Herrmann, ganz im Gegenteil: „Wir verlieren nichts, wir gewinnen!“ Im "hr2-Doppelkopf" sagt er heute, warum und wie.

Gastgeberin: Regina Oehler

Musiktitel dieser Sendung:
- Karl Berger & Friends: Stillpoint
- Jan Johansson: Visa från Utanmyra
- Louis Armstrong: What a Wonderful World

Weitere Informationen

Buchhinweis:

Claudia Traidl-Hoffmann, Katja Trippel: "Überhitzt. Was der Klimawandel für unsere Gesundheit bedeutet", Duden-Verlag 2021 (enthält ein Gespräch mit Martin Herrmann)
Von Martin Herrmann außerdem im Gespräch genannt:
Naomi Klein: "This Changes Everything", Penguin 2015
Eckart von Hirschhausen : "Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben", dtv 2021

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Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 15.06.2021, 12:05 Uhr.