"Wir sind jetzt!" – Das ist der Titel der neuen Dauerausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt. Das 2020 neu eröffnete Museum versteht sich als aktiver Kulturvermittler, tritt in Kontakt mit Schulen und Jugendlichen aus der Umgebung. Mirjam Wenzel, seit 2016 Direktorin des Hauses, will zeigen, dass jüdisches Leben eine lebendige Kultur, sinnlich vielfältig ist.

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Zum Artikel "Jüdische Kultur ist nicht ausschließlich religiöse Kultur" | Mirjam Wenzel über Vielfalt von Projekten und Aktivitäten

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In den neuen Schauräumen werden nicht nur Ritualgegenstände und Kunstwerke präsentiert, die Besucher können auch in Interaktion mit jüdischen Menschen treten, Rabbinern Fragen stellen und viele Geschichten aus Frankfurt erfahren. Kunst spielt eine wichtige Rolle, erzählt von der Emanzipation des jüdischen Bürgertums in der Moderne und bietet Zugänge zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart.

Das im Oktober 2020 neu eröffnete Museum versteht sich als aktiver Kulturvermittler, tritt in Kontakt mit Schulen und Jugendlichen aus der Umgebung. Das Projekt Anti-Anti macht mobil gegen Antisemitismus und Marginalisierung von Minderheiten. Begegnung untereinander und die Bewusstwerdung der Gemeinsamkeiten der monotheistischen Religionen ermöglichen ein neues Denken und neues Verständnis.

Das Museum im ehemaligen Rothschild-Palais am Schaumainkai bietet eine neu eröffnete Bibliothek, einen Raum für Bildung und Forschung. Es präsentiert aber auch Diskussionsrunden mit hochkarätigen Gästen. Hier kann man Konzerte erleben, aber auch Kochkurse und Weinproben.

Gastgeberin: Stefanie Blumenbecker

Musiktitel dieser Sendung:
- Heiner Goebbels: Chaconne/Kantorloops / Junge Deutsche Philharmonie; Peter Rundel
- Friedrich Hollaender/Georges Bizet: An allem sind die Juden schuld / Annemarie Hase
- Eliyahu Teitelbaum: Shprayz ikh mir / Jewish Monkeys
- Maria Raykhman, Roman Andor Krotil: Let It Go / Masha Rey

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 13.04.2021, 12:05 Uhr.

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