Natasha Korsakova wurde in Moskau geboren. Hinein in eine geschichtsträchtige Familie, denn zu ihren Vorfahren gehört der Komponist Nikolai Rimski-Korsakow. Und auch ihre Eltern waren beide Musiker. Der Violinist und Chefdirigent des russischen Kammerorchesters Andrej Korsakow und die Pianistin Yolanta Miroshnikowa.

Auch die Tochter fand zu Musik und wurde eine erfolgreiche, mehrfach ausgezeichnete Violinistin. Im Alter von 19 Jahren kam Natasha Korsakova nach Deutschland, studierte Geige bei Ulf Klausenitzer in Nürnberg und später bei Saschko Gawriloff in Köln. Zu ihrem Repertoire gehören rund 60 Konzerte für Violine und Orchester sowie zahlreiche Werke der Kammermusik.

Seit 2018 schreibt die Musikerin Kriminalromane. In Rom ermittelt Commissario Di Bernado im Musikbusiness und im internationalen Konzertbetrieb – ein Metier, in dem sich Natasha Korsakova gut auskennt. Im "hr2-Doppelkopf" sprechen wir mit Natasha Korsakova über ihre Kindheit in einer berühmten Musikerfamilie, über klassische Musik, ihr Instrument, eine Stradivari-Vuillaume "Messiah“ von 1870, und über ihre Leidenschaft für Krimis.

Gastgeberin: Nicole Abraham

Musikinhalt dieser Sendung:
Johann Sebastian Bach: 2. Satz: Largo, ma non tanto / Natasha Korsakova und Andreij Korsakov, The Chamber Ensemble of the Moskow Philharmonic Society
Mark Knopfler: Your Latest Trick / Dire Straits
Franz Schubert: Fantasie für Violine und Klavier C-Dur D 934 / Andrea Kim, Violine; Floran von Radowitz, Klavier

Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 08.07.2022, 12:05 Uhr.