Patrick Grahl ist mit seiner Heimatstadt Leipzig, der heimlichen Musikmetropole Deutschlands, mit Johann Sebastian Bach und dessen Musik aufgewachsen. Geboren wurde er 1988, zwei Jahre vor der Wende. Hier ging er zur Schule, war Mitglied des weltberühmten Thomanerchores und entschloss sich nach dem Abitur, hier auch Gesang zu studieren.

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Bestechend klar, intelligent, mit einer überaus anrührenden Stimme und hoher Gesangskultur begabt, machen Patrick Grahls Bach-Interpretationen auf sich aufmerksam; nicht wenige Kenner meinen, in ihm einen neuen Ideal-Evangelisten für Bachs Passionen zu hören, wie es einst Peter Schreier war, der Ende 2019 verstorbene Dresdner Tenor und Grahls großes Vorbild.

Dem jungen Sänger scheint, nur kurz durch Corona ausgebremst, eine große Karriere bevorzustehen; die großen Bach-Dirigenten sind schon auf ihn aufmerksam geworden, und auch beim hr-Sinfonieorchester hat er bereits seine Visitenkarte abgegeben. Dem Liedgesang, und damit nicht nur Bach, gilt seine zweite große Liebe, vor allem den Leipziger Meistern Mendelssohn und Schumann; es wird hoffentlich nicht ausbleiben, den Tenor alsbald als Tamino oder Belmonte auf der Bühne zu erleben und, wie er - von Mozart aus - die lyrische Opernliteratur entdeckt. Mit Patrick Grahl, der 2016 natürlich auch den renommierten Leipziger Bach-Wettbewerb gewonnen hat, spricht Andreas Bomba. 

Gastgeber: Andreas Bomba

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 17.07.2020, 12:05 Uhr.

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