Mit vier ans Instrument, mit sieben auf die Bühne, mit 14 zum Studium – was nach zielgerichtetem Drill aussieht, war für Raphaela Gromes die reine Freude. Die Eltern spielten beide Cello, so wuchs die Münchnerin gleichsam hinein in das Instrument, von dem sie sagt, das Cello sei der menschlichen Stimme am nächsten und deshalb so ungemein ausdrucksfähig.

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Eine Erfahrung, die sie mit vielen anderen, erfolgreichen Cellistinnen und Cellisten teilt. Zahlreiche Preise begleiten und prägen die Karriere der noch nicht Dreißigjährigen, Wettbewerbsgewinne, Auszeichnungen für ihre CDs, die immer wieder auch unbekanntes Repertoire zu Tage fördern. Mit steigender Bekanntheit und steigendem Erfolg werden die musikalischen Partner und die Auftrittsorte prominenter, erweitert sich der Radius in globale Weiten. Dann kam Corona, Absagen aller Konzerte und große Ungewissheit wie es weitergehen kann und wird. Auch darüber spricht die junge Musikerin, die sich auch in einigen sozialen Projekten engagiert, im "hr2-Doppelkopf" sehr offen - ihrem heiteren Naturell entsprechend mit Optimismus und Zuversicht.

Gastgeber: Andreas Bomba

Musiktitel dieser Sendung:
- Gioacchino Rossini: "Non più mesta" aus "La Cenerentola" /
Cecilia Bartoli, Orchester des Theaters Bologna, Riccardo Chailly
- Robert Schumann: Cellokonzert op. 129 / Satz 1 / Raphaela Gromes; RSO Berlin, Nicholas Carter
- Johannes Brahms: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur, op. 99/ Satz 2 / Yo-Yo Ma, Emanuel Ax
- Ludwig van Beethoven: TripelkonzertKonzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur, op. 56/ Satz 3 / Truls Mörk, Yefim Bronfman, Gil Shaham; Tonhalle Orchester Zürich, David Zinman

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 31.12.2020, 12:05 Uhr.

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