"Werde, was du bist" – der Titel einer Sammlung mit literarischen Frauenporträts aus dem Jahr 1992 könnte über Ria Endres’ ganzem Leben stehen. Die Schriftstellerin kam einst vom bayrischen Dorf in die Stadt am Main, und hier beobachtet sie aufmerksam, wie sich ihr Stadtteil verändert…

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Zum Artikel "Schreiben hängt für mich mit Neugierde zusammen" | Ria Endres erzählt von ihrer Lebensgeschichte

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1946 in Bayern auf dem Dorf geboren, erlebte Ria Endres eine weniger idyllische als beengte und einsame Kindheit, deren Lichtblicke der Großvater und die Musik waren. Die frühen Erlebnisse wirken bis heute und in vielen ihrer Texte nach; es ist vor allem das Schwierige und das Scheitern, das die Schriftstellerin fasziniert. Kafka, Beckett und Ingeborg Bachmann – zwischen diesen Eckpunkten breitet sich ihr literarisches Werk aus.

Es setzt sich aus über dreißig Hörspielen, zehn Theaterstücken und vielen Essays zusammen. Zwei Prosawerke, der Roman "Der Zwischenmensch" und die Erzählung "Milena antwortet", setzen eigenwillige Akzente. Wie Ria Endres mit einer bewegenden Entdeckung einen Teil ihrer Kindheitsgeschichte aufarbeiten und in Literatur verwandeln konnte, auch davon erzählte sie 2012, als sie im "hr2-Doppelkopf" zu Gast war. Zu ihrem 75. Geburtstag wiederholen wir dieses Gespräch noch einmal.

Gastgeberin: Sylvia Schwab

Musiktitel dieser Sendung:
- J.S. Bach: Sonate in g-moll, Nr.1, 4. Satz, Presto / Julia Fischer
- Franz Schubert: Die schöne Müllerin, D 795, darin: die böse Farbe / Peter Schreier
- Django Reinhardt: Minor Swing

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Buchhinweis:

Ria Endres: "Nordend. Ein Stadtteil wird verkauft", Westend Verlag 2020, Preis: 16,- Euro

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Wiederholung eines Gesprächs von 2012.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 12.03.2021, 12:05 Uhr.

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