Suli Puschban schreibt Lieder für Kinder, frech, witzig und selbstbewusst. In einem der Lieder zum Beispiel erklärt die Prinzessin Lilifee ungeschminkt: "Ich hab' die Schnauze voll von rosa!" Puschbans Lieder handeln nicht von Figuren aus der Märchenwelt, sondern von Menschen aus dem prallen Kinder-Leben.

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Die in Wien geborene und in Berlin lebende Musikerin räumt auf mit kindlichen Stereotypen. 2019 wurde sie deshalb mit dem Deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet. Die Jury lobte ihre „musikalische Handschrift und ihre zeitgemäßen Texte, die ihre Songs zu einer Identifikationsmusik von Kindern machen weit über das Grundschulalter hinaus.“

Viele der Songs hat sie mit Kindern und ihrer "Kapelle der guten Hoffnung" aufgenommen und auf CD herausgebracht. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt die Kinderliedermacherin, warum sie auch Lieder für Erwachsene schreibt; wie sie sich musik-kabarettistisch über den "perfekten Urlaub" lustig macht; und warum das Berliner Grips-Theater so wichtig war für die ganze Kinderlied-Musikszene: '68 und die Folgen.

Gastgeber: Eckhard Roelcke

Musiktitel dieser Sendung:
- Suli Puschban & Die Kapelle der Guten Hoffnung: Ich hab' die Schnauze voll von Rosa!
- Suli Puschban: Nach Italien
- Suli Puschban: Ein kurzes Lied über den perfekten Urlaub
- Indigo Girls: Galileo

Wiederholung eines Gesprächs vom Dezember 2020.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 27.07.2021, 12:05 Uhr.