Die Insel Sylt hat ihre Seele verkauft. Das beklagt die Journalistin und Fernsehredakteurin Susanne Matthiessen. Und sie weiß, wovon sie spricht. Auf Sylt geboren und in den bunten, wilden 70er Jahren dort aufgewachsen, hat sie alles miterlebt.

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Zum Artikel "Sylt ohne Gäste habe ich erst durch Corona erlebt" | Journalistin Susanne Matthiessen u. a. über die Sylter

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Den Aufstieg zur beliebtesten Ferieninsel der Deutschen, die Entwicklung zum Treffpunkt und Lebensort der Glitzerprominenz und schließlich das Aufkommen des Massentourismus mit all seinen Verwerfungen, die den Lebenskern der Einheimischen, ihr soziales Gefüge und ihre Rituale fast völlig leer gesaugt haben. Und daran sind die Sylter selbst schuld, sagt Susanne Matthiessen.

Sie beschreibt in ihrem Buch aber auch ihre Kindheit und Jugend im elterlichen Geschäft, einem Pelzhandel. Sie erzählt, wie sie als Baby entführt wurde, vom Tag als die Kaiserin Soyara Pelze erstand und keiner merkte, dass da eine Betrügerin am Werk war und von einem Aufwachsen, das nahezu ohne elterliche Fürsorge stattfand. Denn: das Geschäft ging immer vor.

Gastgeber: Martin Maria Schwarz

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Buchhinweis:

Susanne Matthiessen: "Ozelot und Friesennerz. Roman einer Sylter Kindheit", Ullstein 2020, Preis: 20,- Euro

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Musiktitel dieser Sendung:
- Joan Jett & the Blackhearts: Jeepster
- Mungo Jerry: In the Summertime
- Billy Swan: I Can Help

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 13.10.2020, 12:05 Uhr.

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