Ullrich Hellmann besitzt die größte Sammlung von Miniatur-Kühlschranken der Welt. Früher hatte der Mainzer Künstler auch große Kühlschränke gesammelt, doch an der Kunsthochschule Mainz wurde seine kühle Sammelleidenschaft bald zum Platzproblem. Zurzeit präsentiert die Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz seine virtuelle Ausstellung "Kaltgestellt - Wie die Kälte in die Küche kam".

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel Der Künstler Ullrich Hellman erzählt, wie er ausgerechnet auf den Kühlschrank als Kunstobjekt gekommen ist.

Podcast Doppelkopf
Ende des Audiobeitrags

Ullrich Hellmann interessiert sich für alles, was mit Kühl-Möbeln zu tun hat. Denn ohne die künstliche Kälte würde das moderne Leben, wie wir es heute kennen, nicht funktionieren. Jede Woche wird die virtuelle Ausstellung um neue Inhalte erweitert. Neben 17 Themenblöcken zur Geschichte der Kältetechnik und des Kühlschranks, gibt es Bücher- und Literaturtipps, vieles davon kann in der Bibliothek ausgeliehen werden.

Coronabedingt musste Hellmann die Ausstellung im Frühjahr neu konzipieren. Dafür hat er sich ein virtuelles Konzept überlegt, das - je nach Themenbereich - wöchentlich um weitere Inhalte und zahlreiche Bilder erweitert wird. Im Rückblick auf 100 Jahre trug er sehr interessante Aspekte im Zusammenhang mit dem Thema Kühlschrank zusammen: technische, ökologische, historische, philosophische und kulturelle.

An der Kunsthochschule Mainz hatte der 72-Jährige 30 Jahre lang eine Professur für Metallbildhauerei inne, und im "hr2-Doppelkopf" erzählt der "Kühlschrank-Vernarrte" heute, wie er ausgerechnet auf dieses Gerät als Kunstobjekt gekommen ist.

Gastgeberin: Karin Röder

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 30.06.2020, 12:05 Uhr.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit