Tierische Gesellen unterschiedlicher Größe tummeln sich im Leben des Gießener Tierökologen Volkmar Wolters Zeit: Winzige Bodenorganismen erforscht der Biologe unterm Mikroskop, Kühe lässt er in einem innovativen Projekt frei und nur fernüberwacht weiden, und Elefanten packt er in humorvolle Vierzeiler.

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"Elefanten verfolgen mich seitdem ich ein kleiner Junge war." | Volkmar Wolters zu Tierökologie und Biodiversität

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"Ästhetisch wirklich wunderschöne Bodentiere!" - Wenn Volkmar Wolters über Bodenbiologie spricht, kann er sich für die zahlreichen Kleinst-Lebewesen im Boden richtig begeistern. Über Springschwänze (Collembola) hat er promoviert, hat sich mit Fadenwürmern beschäftigt und mit Regenwürmern. Erst war er Professor für Umweltwissenschaften an der Universität in Mainz, seit 1995 ist er Professor für Tierökologie und Spezielle Zoologie an der Uni Gießen. Sein Forschungs-Hauptast neben der Bodenbiologie: die Biodiversitätsforschung, Schwerpunkt Agrarlandschaft. Wie wirken sich Eingriffe des Menschen in die Landschaft aus und auf die Tierwelt? Und wie wirkt das wiederum auf den Menschen zurück?

Nicht nur darum geht es im "hr2-Doppelkopf" mit Volkmar Wolters. Wie der gebürtige Bremer in die Göttinger Kleinkunstszene geriet, warum er seitdem ein Elefanten-Gedicht nach dem anderen schreibt und vorträgt, und wie die Pandemie ihm als dreifachen Vater und Schulelternbeirat die Idee des "umgedrehten Unterricht" nähergebracht hat. Darüber erzählt der vielseitige Biologe im Gespräch mit Gastgeberin Corinna Tertel. Gespickt mit dem einen oder anderen Elefanten-Gedicht, versteht sich!

Gastgeberin: Corinna Tertel

Musikinhalt dieser Sendung:
Sam Cooke: Wonderful World
Dire Straits: Sultans Of Swing
Procol Harum: A Whiter Shade Of Pale
Tobias Kassung: Villa-lobos: prélude no. 1 e-moll

Wiederholung vom April 2022

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 12.08.2022, 12:00 Uhr.