Willy Praml ist ein echter Theaterprinzipal – mit seinem eigenen Spielort, der Naxoshalle in Frankfurt, mit einer seit Jahren eingespielten treuen Truppe, die immer mal wieder aufgefrischt wird durch junge Leute von außen oder aus der eigenen Familie, die Tochter, die am Haus inszeniert, und den Sohn, der die Musik dazu macht.

Kein reines Familien-, aber doch ein sehr familiäres Unternehmen, das immer wieder gut ist für überraschende neue Sichtweisen, auf klassische Theaterstoffe und ganz alltägliche Themen.

Im "hr2-Doppelkopf" war Willy Praml 2011 zu Gast und erzählte da von seinen Anfängen bei der Landshuter Fürstenhochzeit und seiner Überzeugung, dass das Theater nur dann etwas zählt, wenn es etwas anderes ist – als Alltag.

An seinem 80. Geburtstag heute wiederholen wir dieses Gespräch noch einmal.

Gastgeberin: Ruth Fühner

Musiktitel dieser Sendung:
- Alfred Schnittke: Concerto grosso Nr. 1 (für 2 Violinen, Cembalo, präpariertes Klavier und Streichorchester), Presto / Gidon Kremer, Chamber Orchestra of Europe, Ltg. Heinrich Schiff
- Henry Purcell: The Cold Song / Klaus Nomi
- W. A. Mozart: Gran Partita No. 5 "Romanze" / Ensemble Philidor

Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Wiederholung eines Gesprächs von 2011.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 31.08.2021, 12:05 Uhr.