Er ist viel gereist, nicht nur einmal um Deutschland herum, sondern auch von Berlin nach Moskau – allein, zu Fuß, oder - ebenfalls zu Fuß - 3500 Kilometer durch Amerika, von Nord nach Süd. Er war in Asien unterwegs, in Jerusalem, und er hat seine Reiseerfahrungen in Büchern festgehalten.

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Im August ist sein neues Buch erschienen mit dem Titel "Heimkehr". Darin kehrt er aber nicht in seine langjährige Heimat Berlin zurück, sondern in die Region seiner Kindheit, seiner Mutter. Mehrere Monate verbringt er allein in einer einsamen Jagdhütte, mitten im Wald, in einem Fürstenhaus an der hessisch-westfälischen Grenze. Ohne Strom und fließend Wasser.

Eine intensive Zeit, in der er sich nicht nur mit seiner Kindheit und dem Leben auseinandersetzt. Hinzukommt, dass während der Sommermonate seine Mutter stirbt. Das Haus, in dem er aufgewachsen ist, steht plötzlich leer, ein Haus voller Erinnerungen.

"Heimkehr" ist Wolfgang Büschers persönlichstes Buch. Warum das so ist, davon erzählt er im "hr2-Doppelkopf". Aber auch davon, wie es ihm in der Einsamkeit ergangen ist, warum er solche Extreme sucht, was er zum kreativen Schreiben braucht und warum er immer wieder gerne zurückkehrt: zu seiner Familie und zu seinem Beruf als Autor und Reporter.

Gastgeberin: Christiane Hillebrand

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Buchhinweis:

Wolfgang Büscher: "Heimkehr", Rowohlt 2020, Preis: 22,- Euro

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Hier finden Sie den "Doppelkopf" als Podcast.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 14.09.2020, 12:05 Uhr.

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