Als "Ella aus Leipzig" wird Uschi Brüning verehrt. Obwohl der Staat, in dem die Sängerin großgeworden ist, Jazzmusik kritisch beäugte. In Ihren Memoiren unter dem Titel "So wie ich“ schildert die Jazzmusikerin ihren Weg zur Musik und auf die internationalen Bühnen. Schon von klein auf singt Uschi Brüning mit Begeisterung – zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit 13 Jahren beschließt sie, als Sängerin berühmt zu werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald.

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"Die Frauen im Jazz sind im Kommen, das steht fest" | Uschi Brüning u. a. über ihre großen Erfolge

Uschi Brüning
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Mit den DDR-Jazzgrößen Klaus Lenz und Günther Fischer und an der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten großen Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden nicht nur ein Paar, sondern auch musikalische Duo-Partner und genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist in der DDR die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker zwangslos zusammenfinden können. Auch nach der Wende kann Uschi Brüning bald wieder Fuß fassen, wenn auch überwiegend im Osten Deutschlands. Da kennt man sie, hier war sie die "Jazzsängerin Nr. 1". Und sie ist froh, dass sie bis heute von Ihrer Musik leben kann.

Am 4. März 2022 wird Uschi Brüning 75 Jahre alt. Wir wiederholen zu Ihrem Geburtstag einen "hr2-Doppelkopf" aus dem Jahr 2019

Gastgeberin: Karin Röder

Musikinhalt dieser Sendung:
Uschi Brüning: Der Sohn meiner Nachbarin
Uschi Brüning: Jazzwerkstatt
Uschi Brüning: So wie ich
Uschi Brüning & Manfred Krug: Alright, okay, you win

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Buchhinweis:

Uschi Brüning: "So wie ich", Ullstein Verlag 2019, Preis: 20,- Euro

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CD:

"So wie ich", Edel: Content, 9,99 Euro

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Wiederholung eines Gesprächs von 2019.

Sendung: hr2-kultur, "Doppelkopf", 04.03.2022, 12:05 Uhr.