Nach der Amazonas-Synode Ende Oktober in Rom ist die Aufregung groß: Im Amazonasgebiet könnten schon bald verheiratete Priester zum Einsatz kommen. Ein Präzedenzfall, von dem sich auch viele Christen hierzulande eine Wirkung erhoffen.

Sie wünschen sich einen liberaleren Umgang mit dem Zölibat, wollen die Sexualmoral ihrer Kirche erneuern, die Aufklärung des Missbrauchsskandals vorantreiben und auch über Frauen im Weiheamt diskutieren. Unter dem Titel „synodaler Weg“ sprechen Kirchenspitze und Kirchenvolk, Bischöfe und Laien miteinander über mögliche Reformen. Auftakt ist der 1. Advent. Doch die Kritiker laufen sich bereits warm. Wie berechtigt ist die Hoffnung auf grundlegende Reformen?

Ein Beitrag von Lukas Meyer-Blankenburg.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 01.12.2019, 11:30 Uhr

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