Zu Lebzeiten wurde Osho, ehemals Bhagwan, von den Medien und den Kirchen heftig attackiert: als „Sex-Guru“ und „Sektenführer“. Doch mittlerweile – 30 Jahre nach seinem Tod - sind viele seiner Meditationen und Therapiekonzepte im Mainstream angekommen.

In Deutschland hat Osho noch rund 40.000 Sympathisanten – viele von ihnen bezeichnen sich noch als Sannyasins. So auch auf dem nordhessischen Gut Hübenthal, wo die Erinnerung an Oshos Wirken wachgehalten wird.

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Die Sannyasins leben Spiritualität „ohne Kirche“, ohne Strukturen. Ein individualistischer Weg zu sich selbst, erleuchtet vom verstorbenen „Meister“, für den Spiritualität und Mediation nichts mit Askese zu tun hatte. Nicht zufällig gründeten Sannyasins in den 80er Jahren in Deutschland zahlreiche Diskotheken.

Ein Beitrag von Michael Hollenbach.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 19.01.2020, 11:30 Uhr.

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