Sie leben in Israel, Kanada, Australien. Sie sind zwischen 70 und 72 Jahre alt und nennen sich "Ottilien-Babys". Nach der Erzabtei St. Ottilien, die 40 Kilometer westlich von München liegt und die in den Nachkriegsjahren einen erstaunlichen Babyboom erlebt hat.

Von Mai 1946 bis April 1948 kamen in St. Ottilien mehr als 400 Kinder zur Welt, die Kinder von Holocaustüberlebenden – von Eltern, die es irgendwie geschafft haben, der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie zu entgehen. Warum wurden sie ausgerechnet in einem oberbayerischen Benediktinerkloster geboren?

Tilmann Kleinjung erzählt eine ganz besondere Geburtsgeschichte und begleitet zwei Männer zurück an ihren Geburtsort. 

Sendung: hr2-kultur, Camino, 26.01.2020, 11:30 Uhr.

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