Mehr Macht und Mitwirkung von Frauen in der katholischen Kirche will Karin Kortmann. Sie engagiert sich deshalb beim "Synodalen Weg". Als Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken gehört sie zu den Mitveranstaltern.

Ihr kirchlicher Einsatz für mehr Mitwirkung und Rechte von Frauen hat bei Karin Kortmann schon eine lange Geschichte. Schon vor 26 Jahren, als Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, machte sie sich stark für einen "Demokratieförderplan" für die Kirche. Ihre parlamentarische Erfahrung, die sie unter anderem als Sitzungsleiterin beim "Synodalen Weg" einbringt, sammelte sie als Bundestagsabgeordnete für die SPD. Als Staatssekretärin im Entwicklungshilfeministerium machte sie Erfahrungen in der Arbeit einer Bundesregierung.

Seit 2016 leitet sie die Berliner Repräsentanz der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (GIZ). Mit dieser großen politischen und kirchenpolitischen Erfahrung gehört sie zu den prägenden Persönlichkeiten beim laufenden Reformprozess der katholischen Kirche.

Im Gespräch mit den hr-Kirchenredakteuren Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister zieht sie Bilanz der Auftaktveranstaltung des Synodalen Wegs.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 23.02.2020, 11:30 Uhr

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