Wenn Gartenbau und Häkeln auf dem Stundenplan stehen, Kinder im Eurythmie-Unterricht Buchstaben tanzen lernen, wenn das Bio-Gemüse von Demeter-Bauern mit kosmischer Kraft wächst und Alternativmediziner den Astralleib mit behandeln oder rhythmische Massagen verschreiben - dann steht Anthroposophie dahinter.

Das Wort leitet sich von altgriechisch ánthrōpos - Mensch und Sophίa - Weisheit ab und bezeichnet die von Rudolf Steiner begründete, spirituelle und esoterische Weltanschauung und den dazugehörigen Ausbildungs- und Erkenntnisweg.

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Was Anthroposophie bedeutet, wissen die Wenigsten, wenn sie zu Weleda-Naturkosmetik greifen oder ihre Sprösslinge in die Waldorf-Schulen schicken, damit diese kreativ gefördert werden und keinem Notenstress unterliegen. Doch Anthroposophie ist mehr als Roggenkampschrift, Dr. Hauschka und Alnatura. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt.

Ein Beitrag von Dorothea Brummerloh.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 05.04.2020, 11:30 Uhr.

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