Der Extremsportler und Abenteurer Bruno Baumann erlebt seine Kindheit auf dem Bauernhof im Österreich der 1960er Jahre als eng, kalt und kleinbürgerlich. Von dort aus startet er zu immer extremeren Abenteuern in die ganze Welt.

Bruno Baumann aus Schliersee, Extremsportler und Abenteurer, geboren und aufgewachsen auf einem Bauernhof in der Steiermark in Österreich, erlebt seine Kindheit in den 1960er Jahren als eng, kalt und kleinbürgerlich. Der Großvater Alkoholiker, der Vater Choleriker und gewalttätig gegen die Mutter, der Zusammenhalt ein Zweckbündnis durch die gesellschaftlichen Bedingungen seiner Zeit bedingt.

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Einziger Lichtblick - seine Großmutter, die ihm mit ihrer Herzensgüte und gelebtem katholischen Glauben Anker ist. Großes sportliches Talent und Willenskraft lassen Bruno Baumann früh eigene Wege suchen. Heinrich Harrer und Sven Hedin werden zu seinen geistigen "Ersatzvätern", ihnen eifert er nach, mit ihnen misst er sich.

Die Angst, in Sicherheitsdenken und geistige Unfreiheit zu verfallen, treibt ihn zu immer extremeren Abenteuern. Die Begegnung mit tibetischen Pilgern am Heiligen Berg Kailash, die tiefere Auseinandersetzung mit der Natur als Lebensspender, öffnen Bruno Baumanns Blick bei seiner Sinnsuche.

Als er bei einem ersten Versuch, die Wüste Gobi im Alleingang zu durchqueren, scheitert und nur knapp dem Tod entkommt, beginnt ein Umdenken. Acht Jahre später kehrt er dorthin zurück und durchquert als Erster die Wüste Gobi im Alleingang.

Ein Beitrag von Sabine Barth.

Sendung: hr2-kultur, Camino, 09.08.2020, 11:30 Uhr.

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