Marcel Reich-Ranicki analysiert und kommentiert in dieser Sendung das Werk Arnold Zweigs. Zweig wurde 1887 als Sohn eines jüdischen Sattlers geboren und wandelte sich im Ersten Weltkrieg vom preußisch-national gesinnten Autor zum Pazifisten.

Nach seiner Emigration aus dem nationalsozialistischen Deutschland lebte er in Palästina, zog aber nach dem 2. Weltkrieg in die DDR, wo der überzeugte Sozialist Präsident der Deutschen Akademie der Künste der DDR wurde. In dieser Sendung geht der Autor unter anderem auf "Novellen um Claudia" aus dem Jahr 1912 ein, sowie auf "Der Streit um den Sergeanten Grischa" von 1927 und "Das Beil von Wandsbeck" aus dem Jahr 1943. Es entsteht so eine Skizze des literarischen Wegs und gleichzeitig ein Porträt des Schriftstellers.

hr 1960

Sendung: hr2-kultur, Feature, 16.08.2020, 18:04 Uhr.

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