Ob Babylon, Rom, Paris, Berlin, New York oder Tokio: Die große Stadt war von jeher in der Kulturgeschichte ein ambivalentes Phänomen.

Sie stand für Größe und Reichtum, aber auch für Verderbnis und Sittenverfall. Die großen Städte sind Zentren von Kunst und Kultur und der gesellschaftlichen Bewegungen. Hier wird Weltgeschichte geschrieben, und hier werden Revolutionen gemacht. Aber in der großen Stadt bündeln sich auch die sozialen Kontraste, und es entstehen Schattenwelten von Elend und Armut. Metropolis wird zum Moloch, zum Dämon, je unpersönlicher und gigantischer die durchtechnisierte Gegenwart wird.

Vom antiken Babylon über das kaiserliche Rom, das revolutionäre Paris, die Weltstadt Berlin in den "goldenen Zwanzigern" bis zu den globalen Megacities unserer Zeit geht die Zeitreise in diesem Feature. Die Autorin sucht aber auch nach Gegenentwürfen zum Leben in Metropolen, Großstädten und Global Cities.

hr 2021

Sendung: hr2-kultur, "Feature", 06.06.2021, 18:04 Uhr.

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