Die Geschichte der europäischen Minderheiten ist eine Geschichte von Demütigung und Unterdrückung. An den abgelegenen Rändern, auf Inseln, in Bergregionen und Grenzgebieten halten die "Ureinwohner" Europas immer noch an ihren alten Sprachen fest. Samisch, Walisisch, Korsisch, Gälisch: wenig gehört, oft belächelt, selten verstanden.

Die Autorin Kerstin Kilanowski besuchte Rentierzüchter in Lappland, Tweed-Weber und Fischer auf den schottischen Hebriden, Kastanienbauern in Korsika, Bergarbeiter in Wales. Es sind zumeist arme Leute, die über ihre Arbeit und Geschichte erzählen.

Eine Soundscape-Reise an die Peripherien Europas mit aussterbenden Sprachen, Umweltklängen, regionalen Musiken.

hr 2002

Sendung: hr2-kultur, "Feature", 23.05.2021, 18:04 Uhr