Vor siebzig Jahren, am 2. Oktober 1950, veröffentlichte Charles M. Schulz seinen ersten "Peanuts"-Strip. Die kurzen Geschichten um Charlie Brown und seine Freunde gelten als comicgewordene Philosopie. Welche Antworten geben die Peanuts auf fundamentale Fragen nach Sinn und Identität, Beziehung und Verantwortung, Freiheit und Gerechtigkeit?

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Die Alltagsgeschichten amerikanischer Vorstadt-Kids um den ewigen Loser Charlie Brown, den Beethoven-Verehrer Schroeder, die kratzbürstige Lucy mit ihrer psychiatrischen Beratung und natürlich den höchst phantasiebegabten Hund Snoopy haben in den USA wie in Europa Generationen begleitet. 

Der Literaturkritiker Denis Scheck hat die Peanuts in seinen Kanon der 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur aufgenommen: „Die Sorgen und Nöte der Peanuts sind kein billiger Ersatz, kein im kindgerechten Maßstab verkleinertes Modell der Menschenwelt, sondern das reale Welttheater kleiner und großer Leute selbst.“

Im Feature beziehen Wissenschaftler und Künstler Stellung zu den philosophischen, moralischen und politischen Motiven und Positionen der Comic Strips. Armin Nassehi, Christine Prayon, Klaus Vieweg, Matthias Varga de Kibéd, Oliver Jahraus, Friedrich von Borries und Kathrin Röggla treten damit den Beweis an, dass die Peanuts Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens kennen.

DLR 2020

Sendung: hr2-kultur, "Feature", 10.01.2021, 18:04 Uhr.

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